Das Konzept

Sicherheit in der Jugendarbeit

Das Deeskalationsteam besteht aus Mitarbeiter*innen, die langjährige Erfahrungen in der Begleitung von Jugendhilfemaßnahmen aufweisen können. Wo klassischen Sicherheitsfirmen von der Genese her die notwendige Sensibilität für die besonderen Herausforderungen der Jugendarbeit fehlt, können unsere Kolleg*innen Situationen kompetenter bewerten.

Kompetenz in Sachen Bindungsarbeit

Unsere Aufgabe ist es, die Arbeit des betreuenden Personals bestmöglich zu unterstützen. Gleichzeitig behalten unsere Mitarbeiter*innen die komplexe Matrix aus persönlichen Bindungen, die im Rahmen pädagogischer Maßnahmen entsteht, genauestens im Auge. Besonderen Wert legen wir auf die Kompetenz unserer Mitarbeiter*innen mit dem Spannungsfeld aus Nähe und Distanz umgehen zu können.

Wir passen in Ihr Konzept

Es gehört zu den Grundqualifikationen des Deeskalationsteams, sich je nach vorliegendem pädagogischem Konzept angemessen einzubringen. Je nach Absprache ist unser Eingreifen auf vorherige Aufforderung ebenso möglich, wie auch eine enge Begleitung von Alltagssituationen. Wie beziehungsarm beziehungsweise wie „nah an der / dem Jugendlichen“ das Deeskalationsteam agiert, bestimmen dementsprechend unsere Kunden.

Hintergrund

Jugendarbeit in einer rauen Gesellschaft

Eine erhöhte Gewaltlatenz ist nicht nur gesamtgesellschaftlich, sondern auch im Kontext Jugendarbeit ein großes Thema. Selbst gut ausgebildetes und erfahrenes pädagogisches Personal kommt zeitweilig an persönliche Belastungsgrenzen. Auch sind der konzeptionelle und institutionelle Rahmen häufig nicht mit den Anforderungen und Bedürfnissen einzelner Personen in ihrem Klientel kompatibel.

Spürbare Konsequenzen

Betreuer*innen klagen über erhöhte Arbeitsbelastung, Unsicherheiten im Umgang mit den betreffenden Jugendlichen und über die Schwierigkeit, den übrigen Gruppenmitgliedern gerecht zu werden. Auf Leitungsebene schlagen sich diese Umstände in erhöhten Krankheits- und Kündigungsraten sowie in einem angespannten Betriebsklima nieder.

Entlastung von Außen

In diesem spannungsgeladenen und hochsensiblen Bereich stellen die Dienste des Deeskalationsteams eine Hilfestellung für pädagogische Einrichtungen zur Verfügung. Unser erfahrenes und speziell auf die Anforderungen des Arbeitsbereiches geschultes Personal kann dabei helfen, kritische Situationen zu entschärfen und im Idealfall Eskalationen frühzeitig zu erkennen. Eskalationen können so häufig vermieden werden bevor sie entstehen.

Einsatzbereiche des D-Teams

Nicht nur in der stationären Jugendhilfe

Wir decken die gesamte Bandbreite an Jugendhilfe-Angeboten ab. Hier finden Sie eine Übersicht unserer Tätigkeitsbereiche:

  • Stationäre Jugendhilfeangebote
  • Individual- und Einzelmaßnahmen
  • Sicherer Transport und Überführung von Kindern und Jugendlichen
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Forensik und Jugendforensik
  • Schulen / Schulbetreuungen
  • Intensivpädagogische Angebote
  • Ausflugsbetreuungen
  • Begleitung bei Maßnahmen zur Feststellung von Kindeswohlgefährdung
  • Dolmetschen, Übersetzen und Fremdsprachenkorrespondenz

Wir, das D-Team

Unsere Philosophie

Der Wunsch, die Handlungsfähigkeit und das Sicherheitsempfinden beim pädagogischen Personals bestmöglich zu begünstigen ist unser gemeinsames Motiv. Zurückhaltung wo möglich, Intervention wo nötig ist unser Motto. Durch unseren persönlichen Einsatz und den Rückhalt aus dem Team können wir auch in schwierigen Situationen schnell und kompetent agieren.

Verantwortung verpflichtet

Alle Mitglieder des Deeskalationsteams haben gemäß § 34a GewO Bewachungsgewerbe die notwendige Ausbildung mit anschließender Sachkundeprüfung bei der IHK absolviert und sind von den zuständigen Ordnungsbehörden geprüft. Alle unsere Mitarbeiter*innen haben ein eintragungsfreies erweitertes Führungszeugnis vorzuweisen.

Die Köpfe des Deeskalationsteams

Markus Feuerherdt

  • Seit 1992 in der Sicherheitsbranche tätig
  • Ein knappes Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Deeskalation in Jugendeinrichtungen

Frank Braun

  • Diplom Betriebswirt (FH)
  • Diplom Wirtschaftsjurist (FH)
  • MBA Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Andreas Kraniotakes

  • Diplom Erziehungswissenschaftler
  • Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
  • Trainer für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung (Spezialisierung: Jugendarbeit, Polizei- und Ordnungskräfte)

Fort- und Weiterbildung im Deeskalationsteam

In folgenden Bereichen werden Mitglieder des Deeskalationsteams regelmäßig intern und extern geschult:

  • Rechtliche Grundlagen zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Relevante rechtliche Aspekte für die Arbeit im Schutz- und Bewachungsgewerbe
  • Datenschutz
  • Medizinische Kenntnisse (Erste Hilfe, psychologische Pathologien, BTM etc.)
  • Brandschutz
  • Kommunikation (Interkulturelle Kommunikation, Gewaltfreie Kommunikation, zielgerichtete Kommunikation)
  • Konfliktmanagement
  • Pädagogische Grundlagen
  • Psychologische Grundlagen

Externe Qualitätskontrolle

Die Qualitätsstandards, denen wir uns als Deeskalationsteam verpflichtet fühlen, erfordern eine Instanz zur Kontrolle von außen. Daher unterliegt die rechtliche Aufsicht (einschließlich Anordnungsbefugnis) gegenüber den Mitarbeiter*innen des Deeskalationsteams Herrn Björn Stürz, Fachdozent & Prüfer für Verwaltungs- und Ordnungsrecht mit hauptamtlichem Lehrauftrag am Rheinischen Studieninstitut zu Köln.

Kontakt

Möchten Sie das D-Team engagieren oder wünschen Sie nähere Informationen? Nutzen Sie hierzu gerne unser Kontaktformular.

Wir haben Ihre Nachricht erhalten und danken Ihnen für Ihr Interesse. Einer unserer Experten wird sich in Kürze bei Ihnen melden.

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